studio-itzo

Ungebautes Graz. Architektur für das 20. Jahrhundert

Display & Ausstellungsarchitektur, Ausstellungsgrafik

Ort: GrazMuseum

Kuratiert von: Ingrid Holzschuh

Ausführung: Museom

2020

Die Ausstellung zeigt nicht realisierte Architektur des 20. Jahrhunderts für Graz. Das durchlaufende zentral positionierte zweiseitige Display versammelt Pläne, Fotografien wie Reproduktionen. Durch Vor- und Rücksprünge wie auch Neigungen erlaubt die Architektur des Displays räumliche Variation. Das konstruktive Material des Displays wurde bereits bei der Ausstellung Schau Graz! verwendet, ist aber für Ungebautes Graz nach einer neuen konstruktiven Logik zusammengesetzt.

 

Wo Kunst geschehen kann. Die frühen Jahre des CalArts

Display & Ausstellungsarchitektur

Ort: Kunsthaus Graz

Kuratiert und organisiert von: Philipp Kaiser und Christina Végh für die Kestner Gesellschaft, Hannover In Zusammenarbeit mit Katrin Bucher Trantow und Barbara Steiner, Kuratorische Assistenz: Elisabeth Schlögl

Ausführung: Zentralwerkstätte Joanneum

2020

„Where Art Might Happen“ beleuchtet die frühen Jahre des „California Institute of the Arts“. Das Ausstellungssystem entwickelt sich aus den Holzrahmen, der in der Vergangenheit im Kunsthaus verwendeten Stellwände. Die Holzkonstruktionen, welche bisher unsichtbar waren, werden in Verbindung mit grauen MDF Platten zur Ausstellungsarchitektur. Es entstehen – im Sinne von John Baldessaris Auffassung – verschiedene Raumzonen, welche Situationen schaffen, wo Kunst geschehen kann.

CONNECTED. Peter Kogler with . . .

Display & Ausstellungsarchitektur

Ort: Kunsthaus Graz

Kuratiert von: Katrin Bucher Trantow

Ausführung: Metallbau Leicht & Zentralwerkstätte Joanneum

2019


 

Das wiederverwendbare Ausstellungssystem für das Kunsthaus Graz wird in CONNECTED zum Raum für Peter Koglers Collagen. Als Ergänzung des vorhandenen Systems fungieren Arme als organische Erweiterung der Außenhaut des Kunsthauses, welche Werke von Fernand Léger tragen. Die Arme als Display beziehen sich auf Ideen von Friedrich Kieslers für die Ausstellung Art of this Century. Im Kunsthaus reagieren die Arme in Form von Stahlkonstruktionen mit Kugelgelenken auf die spezifische Geometrie.




 

ANTILOFT 17

Umbau studio-itzo

Ort: Margareten, Wien

Ausführung: Baumeister Zbigniew Florek

2019
 

Die Klarheit des kompakten Raumgefüges aus der frühen Gründerzeit nahmen wir zum Anlass die zwei Raumhälften als Raumfolge möglichst gegensätzlich zu entwickeln. Im vorderen Bereich sind Sanitär- Koch- und Garderobenplatz in einem blauschwarzen Volumen arrangiert, während der hintere Bereich durch Einsatz von hellem Putz, Eichenholz und weiß lackiertem Holz nicht nur dem einfallenden Licht als Bühne dient.
 

CONGO STARS Tübingen

Display & Ausstellungsarchitektur

Ort: Kunsthalle Tübingen

mit Kay Bachmann

Kuratiert von: Sammy Baloji, Bambi Ceuppens, Fiston Mwanza Mujila, Günther Holler-Schuster und Barbara Steiner

Ausführung: Metallbau Leicht, Furch Gestaltung & Produktion

2019
 

Die Kunsthalle Tübingen war 2019 die zweite Station der Ausstellung Congo Stars. Während eine Timeline-Struktur im Kunsthaus Graz die Kapitel fasst und ordnet, spielt sie in der kleinteiligeren Kunsthalle Tübingen eine andere Rolle. Die vorhandenen Räume werden den realen und fiktiven Räumen der Kapitel - Street, Bar, Home, Stars, Mythology und Exploitation - zugeordnet. Die Timeline unterwandert diese Gliederung. Sie wirkt in Tübingen als ungeordnetes wie unordnendes Element.





 

SCHAUGRAZ! 426 Standpunkte zur Situation der Stadt

Display & Ausstellungsarchitektur, Katalog

Ort: GrazMuseum

Katalog zur Ausstellung: mit CinCin

Kuratiert von: Otto Hochreiter, Sibylle Dienesch

Ausführung: Loidl oder Co

2018
 

Mit 426 Fotografien eröffnete das Graz Museum einen Diskurs über den Stadtraum von Graz. Unsere Ausstellungsarchitektur legt sich als raumgreifende Struktur im Sinne eines Möglichkeitsraums über die historischen Ausstellungsräume. Sie materialisiert ein abstraktes Bezugssystem, welches auf Ideen utopischer Städte und Räume verweist. Die den gegenwärtigen Zustand des Stadtraums thematisierenden Fotografien erscheinen nicht an den Wänden, sondern als Gruppen frei im Raum auf der Gitterstruktur. 

CONGO STARS Graz 

Display & Ausstellungsarchitektur

Ort: Kunsthaus Graz

mit Kay Bachmann

Kuratiert von: Sammy Baloji, Bambi Ceuppens, Fiston Mwanza Mujila, Günther Holler-Schuster und Barbara Steiner

Ausführung: Metallbau Leicht & Zentralwerkstätte Joanneum

2018
 

Mit Congo Stars kam das für das Kunsthaus Graz entwickelte wiederverwendbare Ausstellungssystem das zweite Mal zum Einsatz. Aus den Elementen bilden sich bei Congo Stars vorwiegend durch Stapelung Räume für die sechs Kapitel der Ausstellung: Street, Bar, Home, Stars, Mythology und Exploitation beziehen sich als reale wie fiktive Orte auf den Roman Tram 83 von Fiston Mwanza Mujila. Eine Timeline-Struktur verbindet diese sechs Zonen und schafft ihren erweiterten Kontext.
 

DOUBLE #1

Geladener Ideenwettbewerb

AK Kunstprojekte Wien

2018
 

Als Konzept zur Neuorganisation der Präsenz der zeitgenössischen Kunst im Foyer der Arbeiterkammer entwickelten wir das Informationssystem Double. Räumliche Elemente werden in Double als Zeichen und Zeichen als raumbildende Elemente verstanden. Die Klarheit und Strenge der Struktur eröffnet maximalen Freiraum für die Zusammenstellung individueller Anschauungsgeschichten. Dem neugierigen Blick eröffnet sich ein Bausatz anstatt vorgegebener Rezeptionslinien.
 

GRAZ ARCHITEKTUR

Display & Ausstellungsarchitektur

Ort: Kunsthaus Graz

gemeinsam mit Anna Lena von Helldorff (buero total)

Kuratiert von: Katia Huemer und Barbara Steiner

Ausführung: Metallbau Leicht & Zentralwerkstätte Joanneum

2017
 

Im Rahmen von Graz Architektur wurde ein wiederverwendbares Ausstellungssystem für das Kunsthaus Graz entwickelt. Das System greift Ideen von Cook und Fournier auf und bezieht sich auf die konstruktive Logik des Kunsthauses. Für die Ausstellung Graz Architektur wirken Elemente des Systems als räumliche Trennung wie auch visuelle Verbindung der ausgestellten Positionen. Räume im Raum formen Zonen für die Projekte, die Materialität erlaubt aber sie gemeinsam visuell zu erfassen. 

NOTGALERIE

Relokation

Ort: Donaustadt und Aspern, Wien

Konzept Notgalerie: Reinhold Zisser

Ausführung: Zimmermeister Franz Ritzer mit Reinhold Zisser, Sebastian Doplbaur, Thomas Garcia und Kristijan Icevski

2017
 

Die Besetzung einer leerstehenden Notkirche in Donaustadt war 2015 der Startpunkt des Projektes Notgalerie, einer alternativen Plattform für Gegenwartskunst. Als 2017 der Grundstückseigentümer den Abriss ankündigt, begann die Suche nach einem neuen Standort. Das Holzgebäude wurde in Einzelteile zerlegt und nach Aspern übersiedelt, wo es auf einem neuen Fundament wieder aufgebaut wurde. Planung und Organisation der Translokation erfolgten in enger Zusammenarbeit mit Zimmerer Franz Ritzer.






 

HOW WILL WE WORK

Display & Ausstellungsarchitektur

gemeinsam mit CinCin

Ort: AIL - Angewandte Innovation Lab Wien

Kuratiert von: Anab Jain, Gerald Bast, Jake Charles Rees und Martina Schöggl

Ausführung: Museumsstandards

2017
 

Die Ausstellung How Will We Work? zielte im Rahmen der Vienna Biennale 2017 darauf ab, die radikalen Veränderungen in der Art und Weise, wie wir Arbeit definieren und welche Rolle wir der Arbeit einräumen, zur Diskussion zu stellen. Die Bauteile für das Display entstammen einem System industriell linearer Massenfertigung, entwickeln sich aber im Zusammenspiel mit den ausgestellten Medien und Objekten zu spezifischen Räumen.
 

PLAN BRUT

Installation

Ort: Notgalerie am Ulanenweg, Donaustadt, Wien

Ausführung: Selbstbau

2016
 

Für das Ausstellungsprojekt Plan Brut in der von Reinhold Zisser gegründeten Notgalerie in Donaustadt entwickelten wir ein Display im Freien, welches wie ein riesiger Keilrahmen zur Bespannung mit einer Leinwand zur Verfügung steht. Das verlassene Gebäude mit dem verwilderten Garten wird als Sujet 
auf dem Holzdisplay gezeigt. Die unmittelbare Erfahrung des Ortes trifft auf den Ort als Bild vor Ort.
 

ANTILOFT 14

Umbau, privat

Ort: Wien, Margareten

Ausführung: Baumeister Zbigniew Florek, STAHLUNDFORM

2013
 

Umbauten aus unterschiedlichen Zeiten formen den Charakter der vorgefundenen Raumeinheit mit Substanz aus der frühen Gründerzeit. Beim schrittweisen Abtragen von Materialschichten zeigt sich das Potential dieser undogmatischen Überlagerungen. Abgesehen von einer Erweiterung um einen Außenbereich Richtung Innenhof, entscheiden wir uns vorwiegend dafür Dinge und Materialien wegzunehmen anstatt immer weiter hinzuzufügen.